„Clown Gottes“ - Verloren im Wahnsinn

Ein Film mit Gregor Seyffert
ORB/WDR 2002 | 45' Farbe

Im Gedenken an die große Tanzlegende des vergangenen Jahrhunderts, Waslaw Nijinsky, der die letzten Lebensjahre im Irrenhaus verbrachte und dort seinen Tod fand, verloren im Wahnsinn.

Darsteller: Kammertänzer Gregor Seyffert
Libretto, Choreographie:    Dietmar Seyffert
Regie: Frank Schleinstein
Musik/Material: Jerôme Soudan
Musik/Collage: Frank Schleinstein
Kamera: Hans Krenitz, Thomas Zahn
Steadicam: Maik Behres
Kameraassistenz: Marco Adolph
Kran: Lutz Baschin
Schnitt: Mike Gürgen
Mischung: Sven Piesker
Bauten & Bühne: Frank Knospe, Christian Rehberg
Beleuchtung: Frank Zettlin, Jörn-Uwe Radig
Szenenbild: Patrick Tucholski
Regieassistenz/Script: Christoph Johannes Waury
Aufnahmeleitung: Dana Berlin
Maske: Margit Schmid
Produktionsassistenz: Siegfried Amme, Jörgen Radach
Produktionsleitung: Joachim Oestreich, Torsten Klein
Redaktion: Renate Lieberenz (ORB), Rudolf Heinemann (WDR)

Film "Clown Gottes", Produktionsteam v.l.n.r: Dietmar Seyffert, Gregor Seyffert, Frank Schleinstein
Film "Clown Gottes"
Produktionsteam v.l.n.r: Dietmar Seyffert,
Gregor Seyffert, Frank Schleinstein

Eine Koproduktion von ORB und WDR
in Zusammenarbeit mit DOKFILM FERNSEHPRODUKTION GmbH und 4FLASH BERLIN
Produktions-/Drehzeitraum: September 2002
Drehort: Sanatorium der Beelitz-Heilstätten im Land Brandenburg
Erstausstrahlung: 29.12. 2002, ORB-Fernsehen

Pressespiegel

Es herrscht der Wahnsinn
Berliner Morgenpost 12/2002

Immer an der Schmerzgrenze: Gregor Seyffert spielt Nijinsky, den „Clown Gottes“

Wind pfeift durch die zerbrochenen Fensterscheiben. Nebenan prasselt der Regen durchs marode Dach. Von den kahlen Wänden hängen zerzauste Elektrokabel. Hier tanzt Gregor Seyffert nackt durch die Kälte. Er verbiegt die Dusche, zersplittert Glas, tritt ein Loch in die Mauer, um aus den Ziegelsteinen eine Skulptur zu bauen. Eine Woche lang herrscht der Wahnsinn in den verlassenen, verrottenden Beelitzer Heilstätten.
„Bei den Szenen gestern mußte mein Körper naß sein. Ich wurde immer wieder eingesprüht. Das geht bei den Temperaturen schon an die Grenzen der Belastbarkeit“, erzählt Gregor Seyffert und schiebt die Füße näher an den Heizlüfter. „Clown Gottes“ heißt der Film, den der Tanzstar für ORB und WDR dreht und in dem es um die letzten Tage des legendären russischen Tänzers Waslaw Nijinsky geht, der 1919 an Schizophrenie erkrankte und viele Jahre in Sanatorien verbrachte.
„Bei den extremen Ausbrüchen hole ich mir Abschürfungen und offene Wunden - aber das gehört zum Leidensprozeß dieser Figur“, sagt der Hochleistungstänzer, der wie besessen die Grenzen seiner Möglichkeiten sucht und fünf Paar Tanzschuhe pro Monat verschleißt.

Direkt von der Ballettschule verpflichtete ihn die Komische Oper - als strikte Ausnahme - sofort als Solotänzer. Seyffert glänzte in den großen Rollen des Repertoires, als Romeo, Siegfried und „Aschenbrödel“-Prinz. Bald tanzte er auch im westlichen Ausland. 1997 kürte ihn die UNESCO mit dem Prix Benois de la Danse, dem „Tanz-Oscar“, zum besten Tänzer der Welt. Der Komischen Oper kehrte der Berliner Kammertänzer vor zwei Jahren den Rücken, um sich seiner eigenen Compagnie zu widmen.

Der „Clown Gottes“, wie sich Nijinsky in seinen Tagebüchern nannte, beschäftigt Gregor Seyffert schon seit zwölf Jahren. Das gleichnamige Tanzstück von seinem Vater Dietmar Seyffert zählt mit seiner explosiven Ausdruckskraft zu den großen Erfolgsnummern des Tänzers. Auf dem Bühnenwerk basiert auch der Film. „Wir wollten aber die Perspektiven und Lichtstimmungen des Films nutzen“, erklärt der Choreograph. „Es gibt hier nicht nur die akrobatischen, virtuosen Elemente. Im Film kann man manchmal mit einfachen Gesten viel mehr erzählen.“
65 Prozent der Choreographie hat er neu entwickelt. Eine Mischung zwischen Tanz- und Spielfilm soll entstehen. In dem 50-Minuten-Werk gibt es keine Dialoge, nur Musik. Ungewöhnlicherweise vertont der Komponist Jerôme Soudan erst den fertigen Film. „Normalerweise dient die Choreographie der Musik - warum nicht einmal anders herum?“ fragt Dietmar Seyffert. Bei den Dreharbeiten bleibt es also meistens still. Nur zu den Originalpassagen aus dem Tanzstück erklingt die gewohnte Bühnenmusik: Strawinskys „Sacre du printemps“.
Regie führt Frank Schleinstein, der schon zahlreiche Musik- und Tanzfilme inszeniert hat. „Clown Gottes“ ist auch für ihn etwas ganz Besonderes: „Ich bin froh, daß ich einen so guten und berühmten Tänzer vor der Kamera habe, der seinen Körper ganz für den Film hingibt. Es tut weh, was wir von ihm verlangen.“
Niemand kennt die Schmerzgrenzen von Gregor Seyffert so gut wie sein Vater. Er hat schon oft mit ihm zusammengearbeitet. „Vom eigenen Sohn verlangt man mehr, man kennt ihn besser. Wir probieren oft neue Dinge aus. Aber ein bißchen Angst habe ich auch, es ist nicht ganz ungefährlich“, sagt er.
Die Fenster in der ehemaligen Küche der Beelitzer Heilstätten hat das Filmteam vergittert und mit Crash-Glas versehen. Der Silberfußboden, die Dusche, manche Details sind für die Dreharbeiten eingebaut worden. Im Übrigen verläßt sich die Crew ganz auf den Zauber des verfallenen Gemäuers. Es gibt keine Filmtricks, nur ehrliches Handwerk. „Trotzdem passieren geheimnisvolle, unerklärliche Dinge“, verspricht Gregor Seyffert. „Ich möchte über die Tanzbegeisterten hinaus viele Menschen erreichen.“ Die ORB-Premiere ist für Anfang nächsten Jahres geplant.

Zur Person
Die russische Tanzlegende Waslaw Nijinsky (1890-1950)

Genialität und Wahnsinn sind die Pole, zwischen denen sich das Leben Waslaw Nijinskys bewegt hat. Am 28. Februar 1890 in Kiew als Kind eines mittellosen Tänzer-Paares geboren, wurde er selbst eine der Tanzlegenden des vergangenen Jahrhunderts. Nijinsky gehörte zum Ballets Russes unter Serge Diaghilew, das in Paris ungeheure Triumphe feierte. 1913 verließ Nijinsky die Compagnie und gründete ein eigenes Ballett. 1919 verfiel er endgültig dem Wahnsinn.

MARTINA HELMIG


Nackt tanzen im nasskalten Raum
Märkische Allgemeine Zeitung, 23.09.2002

Lungenheilstätte als Irrenhaus: Filmen in Beelitz für den „Clown Gottes“
Von Matthias Anke

Beelitz-Heilstätten. Es nieselt unerbitterlich. Auch an diesem vorletzten Drehtag friert Gregor Seyffert bis auf die Knochen. Dabei soll er, der von der Unesco zum „Weltbesten Tänzer“ gekürte Künstler, am Nachmittag wieder vor das Auge der Kamera. Seit einer Woche schon verfolgt es ihn in jeder Bewegung, wenn er in der Rolle des Waslaw Nijinsky tanzt, als der legendäre russische Tänzer (1888-1950), dessen letzte Lebenstage nun verfilmt werden. Nijinsky starb in einer Londoner Nervenklinik an Schizophrenie. Gregor Seyffert aber tanzt in Beelitz-Heilstätten in einem Raum des einstigen, heute mit wildem Wein überwucherten Küchenhauses der Heilstätten. Bevor die Russen dort abzogen, also schon lange, bevor Filmleute das Gelände als Kulisse entdeckten, war es die Verpflegungsstation für diese riesige Anlage. Und dieser Raum, wo einst an Herden gekocht wurde, dient nun als Drehort für den Ballettfilm mit dem Titel „Clown Gottes“.
Bevor die Kamera dort ihre letzten Szenen aufnimmt, haben an diesem Vormittag der Regisseur Frank Schleinstein und Seyfferts Vater und Choreograph Dietmar noch etwas Ruhe, um über die vergangenen Drehtage zu reflektieren. „Wir haben hier auf dem Gelände gefunden, was wir suchten“, sagt Schleinstein, dem es besonders der geflieste Raum angetan hat. An vier Punkten in den Heilstätten wurden Szenen aufgenommen. Zunächst an einer Allee, wo der Film in einer winterlichen Szene beginnt. Hier verfolgt ein Mann mit einer Kamera den kranken Nijinsky bis zum geschlossenen Raum in der Nervenklinik. Als der dort stirbt und der Mann mit der Nijinsky beobachtenden Kamera wieder über die Allee die Anstalt verlässt, ist es Sommer. „Die Aufnahmen durch den Kameramann im Film sind purer Voyerismus“, erklärt Dietmar Seyffert, der ihn im Grunde verabscheut, begegne man ihm doch heute überall und täglich, vor allem in der Boulevard-Presse.
Es gibt keinen Dialog. Die Musik gestaltet den Inhalt des Films, sie ist der einzige Ton. Komponiert wurde sie vom Franzosen Jerôme Soudan. Das Drehbuch des Choreographen Dietmar Seyffert basiert dabei auf Tagebuchaufzeichnungen Nijinskys. Sohn Gregor Seyffert, Kammertänzer und langjähriger Erster Solist der Komischen Oper Berlin, setzt es um auf dem Boden im Küchenhaus. Der musste extra für den Film präpariert werden. Denn überall im Gebäude ist es feucht. Im Nebenzimmer des hohen Raumes tropft es unentwegt plätschernd durch die Decke. Auch dieses Haus vermodert also, wie so vieles auf dem Heilstätten-Gelände.
Die fragenden Journalisten wärmen sich am Kaffeebecher, verstehen Gregor Seyffert: „Auf mich wartet heute noch eine Dusch-Szene. Seltsam, dass man nackt in der Kälte tanzen kann und dabei noch eine konstruktive Atmosphäre wahrt!“ Zwar habe er sich schon ertappt, überaus gereizt zu sein, sonst aber scheinen alle Filmleute dankbar, dass sie sich ertragen in diesem Raum, der eigentlich nur Platz hat für Seyffert und den Kameramann.

Der Raum ist das Hauptmotiv und Gregor Seyfferts Filmpartner zugleich, erklärt Regisseur Schleinstein. Von den Filmleuten vergittert, um ihn wie eine Zelle wirken zu lassen, ein Loch in der Wand, das zugemauert werden konnte, um es im Film wieder einzutreten. Fantastisch, dass alles mit nur einer Kamera gefilmt wird, findet Dietmar Seyffert. Er kennt als Choreograph bisher nur die Schauspielbühne, die zu einer Seite hin offen ist. Für das Filmbild musste er den Tanz deshalb zu 65 Prozent verändern. Als Bühnenstück schließlich hatte er das Leben Waslaw Nijinskys bereits umgesetzt. Derzeit ist es auf Europa-Tournee, war bereits in Amerika und natürlich auch auf deutschen Bühnen zu sehen. Dass aber in einem Film einfache gestische Sprache viel erzählen kann, wo sonst schwierige Choreographie nötig wäre, habe er leider erst jetzt erkannt.
Anfang 2003 sollen die insgesamt 45 Minuten Film Premiere im Fernsehen haben. Dass es kein reiner Tanzfilm, sondern vielmehr auch ein Spielfilm wird, ist auch für den Tänzer Seyffert wichtig. So sei er nicht nur arte oder 3sat vorbehalten, sondern werde in der ARD, also im ORB und im WDR, gezeigt. Beide Sender hatten die Produktion des „Clown Gottes“ ermöglicht. Im Schnittstudio wird er jetzt fertig gestellt. Am Dienstag bereits ist das Filmteam aus Beelitz-Heilstätten abgezogen. Nun werden sich wieder nur einzelne Touristen auf das Gelände verirren, das noch immer auf seinen erlösenden Prinzen wartet.



Gottesclown
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2002

39-Minuten-Solo: Ein Tänzer geht barfuß auf Eis (ORB)

Der Tänzer Waslaw Nijinsky, 1890 in Kiew geboren, war der bedeutendste Tänzer seiner Zeit. Cocteau, der ihn in Paris sah, sagte: „Eine solche Metamorphose ist unvorstellbar für alle, die sie nicht miterlebt haben.“
Nijinsky starb 1950. Vor seinem Tod aber lebte er zweiunddreißig Jahre lang in geistiger Umnachtung. Noch bevor ihn die Schatten ganz befallen hatten, schrieb er ein Tagebuch, das zwischen Wirklichkeit und Wahn schwebt. „Ich liebe die Possen, da ich ein Clown Gottes bin“, erzählt er darin. Clown Gottes! Unter diesem Titel wurde das Tagebuch veröffentlicht. Unter diesem Titel schrieb der Choreograph Dietmar Seyffert für seinen Sohn Gregor 1990 ein neununddreißig Minuten langes Solostück. Mit diesem Werk ist der 1967 geborene Gregor, der im Tanz fast alles erreicht hat, was man erreichen kann, und der im nächsten Jahr den Deutschen Tanzpreis erhalten wird, seither im In- und Ausland unterwegs.
Er hatte einen derartigen Erfolg, dass der WDR auf die Idee gekommen war, einen Auftritt Gregors als Nijinskij zu filmen. Die Seyfferts aber machten den Vorschlag, einen richtigen Film zu drehen. Regie führte Frank Schleinstein, ein Schüler von Ruth Berghaus, der bereits mehrere Opern verfilmt und Tanzfilme gedreht hat. Die Musik für den Film ist eine Collage. Sie wurde von dem Franzosen Jérôme Soudan geschrieben, den Gregor Seyffert vorgeschlagen hatte. Der Film wurde an einem seltsamen Ort gedreht: den Beelitzer Heilstätten südwestlich von Berlin. Die Heilstätten waren Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts für arme und kranke Berliner erbaut worden. In der DDR-Zeit waren sie das zentrale Lazarett der sowjetischen Truppen in Deutschland. Der Ort wurde bekannt, als in den letzten Monaten der DDR die Familie Honecker für einige Wochen darin Asyl gefunden hatte. Seit dem Abzug der Russen verfällt der größte Teil der großartigen Krankenhausanlage.
Inmitten dieser Ruinen wurde „Clown Gottes“ gedreht. Die Aufnahmen erinnern an Andrej Tarkowskis Film „Stalker“. Gregor Seyffert als Nijinskij läuft am Anfang barfuß auf gefrorenen Blättern durch das Gelände. Dann gerät er in einen der leeren, halbverfallenen Säle. Der Raum ist das Gleichnis für Nijinskijs Körper, in dem der Wahnsinn oft tobt und manchmal wimmert. Nijinskij versucht, gegen diesen Wahnsinn anzukämpfen. In seinen hellen Momenten erinnert er sich an seine großen Erfolge, an seine Frau (die ihn bis zu seinem Tod gepflegt hat), überhaupt an die wenigen Momente des Glücks im Leben dieses hochsensiblen Künstlers, der zum Inbegriff der Künstlernatur wurde. Dann kehrt der Wahnsinn um so heftiger zurück, immer wieder, bis Nijinskij schließlich dramatisch stirbt. Wie der junge Seyffert sich in diesem Raum bewegt, wie er gleichsam mit dem Raum tanzt, das ist für den Zuschauer wie für den Tänzer so anstrengend wie überwältigend. Das Solo Seyfferts, dieser Film ohne ein Wort, ist einer der ganz und gar ungewöhnlichen Höhepunkte im Jahresendprogramm des ORB.

FRANK PERGRANDE


ORB-TV: Clown Gottes tanzt in Beelitz
Koeglerjournal 2002/2003
Stuttgart, 12.12.2002


Sozusagen als Appetizer präsentierte der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg eine Reportage über die Fernsehproduktion von „Clown Gottes“ mit Gregor und Dietmar Seyffert aus den Heilstätten Beelitz bei Berlin - und ein geeigneterer Aufnahmeort hätte sich kaum finden lassen. Der nackte Raum der ehemaligen Großküche als TV-Studio für dieses „Psychogramm eines Wahnsinnigen“, das in der maßgeschneiderten Choreographie Dietmar Seyfferts für seinen Sohn Gregor inzwischen durch die halbe Welt getourt ist. Als Bühnenstück zu Strawinskys „Sacre du printemps“ getanzt, wird es in der Fernsehadaption nachträglich eine neue Musik von Jérôme Soudan bekommen, deren erste Hörproben allerdings eine frappierende Nähe zu Strawinskys „Sacre“ offenbarten. Es handelt sich dabei keineswegs um die Verfilmung der Theaterversion - das betonten Sohn, Vater und Regisseur Frank Schleinstein immer wieder, sondern um eine televisionäre Anverwandlung der Choreographie, in der der desillusionierende nackte Raum, dessen Kälte sich via Bildschirm wie aus dem Eisschrank im Wohnzimmer verbreitete, gleichsam als zweiter Hauptdarsteller fungiert. Probenabläufe, immer wieder durch Korrekturen unterbrochen, und Gespräche bilden den Rahmen für die tänzerische Metamorphose, die ihre Inspiration weniger aus den Nijinskyschen Rollengestaltungen, sondern offenbar mehr aus seinen kryptischen Aufzeichnungen bezieht. Deutlich wurde so die ungeheure Anstrengung und Konzentration, die physische Kraft und ihre transzendierende psychische Sublimierung, die diese Tour de force dem Tänzer abverlangt. Deutlich wurde aber auch, einmal ganz abgesehen von der geradezu artistischen Virtuosität, welche die tänzerische Ausführung dieser Choreographie erfordert, die phänomenale Breite der darstellerischen Ausdrucksmittel, die Gregor Seyffert in diese Rolle investiert. Von der er sich zurecht nicht vorstellen kann, dass sie je von einem anderen getanzt werden kann, da sie so ganz auf seine Persönlichkeit zugeschnitten ist.
Die perfekte Rechtfertigung für die Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2003 an diesen Ausnahmetänzer!

HORST KOEGLER

Berliner Kammertänzer Gregor Seyffert in "Clown Gottes", ORB/WDR Filmproduktion 2002, Foto: Simone Ahrend
Berliner Kammertänzer Gregor Seyffert
in "Clown Gottes", ORB/WDR Filmproduktion 2002
Foto: Simone Ahrend