26.11.2005 - "Dornröschen" - Wiederaufnahme mit bezaubernder "Aurora"
dornroeschen

Ballett von Jan Linkens. Musik von Peter I. Tschaikowski

Am 26. November 2005 wurde die erfolgreiche Inszenierung "Dornröschen" am Anhaltischen Theater Dessau wieder aufgenommen.

Für die erst 14-Jährige Malina Fettkenheuer in der Rolle der jungen Aurora war es eine persönliche - und glanzvolle - Premiere. Die talentierte Elevin befindet sich im 4. Studienjahr an der Staatlichen Ballettschule Berlin und hat bereits zwei Goldmedaillen beim Wettbewerb Berliner Tanzolymp 2005 gewonnen.

Ebenfalls neu im "Dornröschen"-Ensemble sind Gabriele Rolle, die wie Pablo Lastras der GREGOR SEYFFERT COMPAGNIE DESSAU angehört, sowie Bikash Chatterjee.

Musikalische Leitung: Markus L. Frank
Choreographie: Jan Linkens
Bühnenbild: Natascha Janssen
Kostüme: Frank Leimbach

Seit der Uraufführung des Balletts von Petipa zur Musik von Tschaikowski 1890 in Petersburg reizte dieses ebenso reichhaltige wie anspruchsvolle Ballett immer wieder zu Neuinterpretationen und Bearbeitungen.
In der Choreographie von Jan Linkens, dessen Inszenierung bereits an der Komischen Oper Berlin für Furore sorgte, wird die Handlung des beliebten Grimm-Märchens in den Mittelpunkt gestellt und vor allem der klassische Kampf zwischen Gut und Böse thematisiert.
Diese Auseinandersetzung eskaliert im Aufeinandertreffen zwischen der guten Flieder-Fee und der bösen Fee Carabosse, eine Paraderolle für den Startänzer Gregor Seyffert, in der er mit rot lackierten Fingernägeln, roten Haaren und höllenroten Augen als weiblicher Dämon wie eine Furie über die Bühne fegt!
In einer im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Ausstattung wird das Märchen von GREGOR SEYFFERT COMPAGNIE DESSAU und internationalen Gästen vertanzt und vom Orchester der Anhaltischen Philharmonie live begleitet.

Pressestimmen

„Dass die raumgreifende Phantasie des Ensembles selbst die Dimensionen des Anhaltischen Theaters sprengt, an dem die Tänzer seit einem Jahr heimisch sind, war schon länger spürbar. Mit der abermaligen Einstudierung des Balletts aber, das Linkens 1999 für seinen Abschied von der Komischen Oper schuf, wurde eine neue Qualität erreicht.
Am Ende... hätte man mit der Heckenschere des quirligen Zeremonienmeisters am liebsten eine der roten Riesenrosen aus dem Bühnenbild gefällt, um sie dem Ensemble zu Füßen zu legen.“
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG, 29.03. 2005

„Die ausgewogene Balance zwischen ausgetanzten Szenen und Handlungs-fortgang gibt dem Ballett ungemeine Spannung, Dramatik und Kurzweil. In der Komplexität all dessen liegt wohl das Geheimnis des überwältigenden Erfolges der knapp zweieinhalbstündigen Dessauer Premiere mit über zehnminütigen Beifalls- und stehenden Ovationen für das gesamte Ensemble.“
VOLKSSTIMME ZERBST, 30.03. 2005


Weitere Termine 2005

04.12. 2005         15.00 Uhr
08.12. 2005         10.30 Uhr
30.12. 2005         18.00 Uhr

Tickets: +49.(0)340.25 11 333
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