02.03.2007 - Umjubelte Premiere "Tango-Palast"
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Kurt Weill Festes 2007 in Dessau mit Besucherrekord

"Am Ende aber ging alles gut - und mündete in einen frenetischen Premieren-Jubel, der in der Geschichte der Weill-Feste bislang auswärtigen Gästen vorbehalten blieb", schrieb die "Mittdeldeutsche Zeitung" über die Premiere von Tango-Palast der GREGOR SEYFFERT COMPAGNIE am 02. März 2007, die zugleich das diesjährige Kurt Weill Fest eröffnete.

Und weiter: "Im Reich der Bunten ist der Farblose König: Zwischen all den launigen Roten und Grünen, den Blauen, Gelben und Schwarzen wirkt der zerknitterte Gustav (Gregor Seyffert, d.A.) mit breiter Brille und schiefem Schiffchen zunächst wie eine Bildstörung, am Ende des Abends aber wird er der graue Star im 'Tango Palast' sein."

Das Kurt-Weill-Fest meldet einen Besucherrekord: Das Festival hat in seiner 15. Auflage vom 02. bis 11.03.2007 unter dem Motto «Weill getanzt» mehr als 11000 Musik- und Tanzliebhaber angezogen.

Tango-Palast: Das Ensemble

In der Choreografie von Gregor Seyffert tanzen:
Gregor Seyffert (Gustav),
Aureline Guillot (Burgunde Walz-Schlüpp),
Alexander Mateev (General Rott Hack),
Denise Churchward (Helly B. Lau),
Sandra Resende (Blu Lulu),
Gabriele Rolle (Aqua Oc.),
Enrico Palvarini (Monte Cobald zu Azur),
Mu-Yi Chen (Neutrinus Zero),
Noala DeAquino (D'Red Marredcho),
Sascha Pieper (Dottrich Kück Egg),
Andre Baeta (G. G. Grien),
Gemma Poulton und Marie-Luise Kaster (Anaiis / Inaiis Enortiz)

Es musiziert die Anhaltische Philharmonie unter Lothar Hensel und Golo Berg. Kostüme: Gabriele Kortmann
Videos: Curuba Media

Schon während der Proben durfte die "Mitteldeutsche Zeitung" Dessau schon einmal hinter die Kulissen schauen. Der Bericht "Skurilles Volk wohnt im Tango Palast" machte neugierig auf ein außergewöhnliches Tanzereignis.

Tango Palast, das ist ein leidenschaftliches, skurriles und launiges Plädoyer für den Tango und seinen Siegeszug durch die Kulturen. Auch Kurt Weill verwendete immer wieder verschiedene Tänze in seinen Stücken; vor allem den Tango.

Damit machte er sich eine andersartige, fremdländische Musik zu eigen, die ihn, wie viele andere Komponisten auch, inspirierten und beeinflussten. In den 90er Jahren vermischt sich der Tango mit elektronischen Musikstilen; es entsteht der sogenannte „Electrotango“.
Diese faszinierende Entwicklung und Bandbreite wird Choreograph und Regisseur Gregor Seyffert zeitgemäß versinnbildlichen und siedelt die einmalige Geschichte des Tangos an einem einzelnen Ort an: Im Tango Palast - einem stummen Zeugen 80jähriger Tanz- und Musikgeschichte - Ort der Sehnsucht, der Hoffnung, des Exzesses, des Vergnügens und des Verborgenen.
Einzigartige, unerhörte, ernste und absurde Interpretationen des Tango; Begegnungen, Verführungen und Dramen im Zeitraffer - Ein Streifzug durch menschliche Abgründe und Sonderbarkeiten - ebenso augenzwinkernd wie „kurz-weill-ig".

Bilanz Kurt-Weill-Fest, Lausitzer Rundschau, 11.03.2007 (19.78 KB)
Tango-Palast, Mitteldeutsche Zeitung, 04.03.2007 (15.04 KB)
Tango-Palast, dpa, 03.03.2007 (13.44 KB)
Probenbesuch Tango-Palast, Mitteldeutsche Zeitung, 09.02.2007 (13.62 KB)Nach oben
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