Freie Presse, Nov. 2009
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„Das geht unter die Haut, das berührt: „Menschensohn“ ist urgewaltiger Pathos und packende Leidenschaft auf der einen, sinnliches Lustempfinden und fast schon brutale Körperlichkeit auf der anderen Seite. Der Choreograph Gregor Seyffert bringt das Leben des Jesus von Nazareth als ein Tanzspektakel auf die Bühne, das von der ersten bis zur letzten Szene die Zuschauer in Atem hält und begeistert.
Für die Tänzerinnen und Tänzer ist „Menschensohn“ zweifelsohne eine Herausforderung, die sie jedoch mit Bravur meistern und am Ende vom Publikum gefeiert werden. Seyffert verlangt der Company ein ebenso akrobatisches wie sinnliches Bewegungspotential ab, ohne dabei den Tanz mit seinen technischen Gratwanderungen aus den Augen zu verlieren. Nach der Uraufführung im Großen Haus der Theater in Gera gab es dafür nach langen Sekunden beklemmenden Innehaltens schließlich Beifall ohne Ende.“
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