
„Tango-Palast“: ein leidenschaftliches, skurriles und launiges Plädoyer für den Tango und seinen Siegeszug durch die Kulturen. Tango-Palast - Ort der Sehnsucht, der Hoffnung, des Vergnügens und ... des Verborgenen.
Einzigartige, unerhörte, ernste und absurde Interpretationen des Tango; Begegnungen, Verführungen und Dramen im Zeitraffer - Ein Streifzug durch menschliche Abgründe und Sonderbarkeiten - ebenso augenzwinkernd wie ‘kurz-weill-ig’.
| Choreografie, Regie |
Kammertänzer Gregor Seyffert |
| Bühne |
Gregor Seyffert, Mathias Wulff |
| Musikalische Leitung |
Golo Berg, Lothar Hensel |
| Kostüme |
Gabriele Kortmann |
| Filmproduktion |
Curuba Media |
| Gustav |
Kammertänzer Gregor Seyffert |
| Burgunde Walz-Schlüpp |
Tiana Hogan |
| General Rott Hack |
Alexander Mateev |
| Helly B.Lau |
Madoka Toguchi |
| Blu Lulu |
Denise Evrard |
| Aqua Oc. |
Gabriele Rolle |
| Monte Cobald zu Azur |
Enrico Palvarini
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| Neutrinus Zero |
Mu-Yi Chen
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| D' Red Marredcho |
Noala de Aquino |
| Dottrich Kück Egg (alias Dotti) |
Mac-Dennis Dao |
| G.G. Grien |
Daler Burkhanov |
| Anaiis Enoritz |
Gemma Poulton
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| Inaiis Enoritz |
Soraya Schulthess |
Musikfolge „Tango Palast“I. Teil (Orchester Tipica)
1. Kurt Weill (1900-1950), "Tango Ballade" 1 2. Lothar Hensel (*1961), "Fantasia sobre un choclo" 3. Carlos Di Sarli (1900-1960), "Milonguero viejo" * 4. Rosita Melo (1897-1981), "Desde el alma" * 5. Gerardo Matos Rodrigues (1897-1948), "La Cumparsita" * 6. Astor Piazolla (1921-1992), "Tanti Anni Prima" 6 7. Julio César Sanders (1897-1942), "Luna de arrabal" * 8. Astor Piazzolla, "Melancólico Buenos Aires" *2 9. Kurt Weill, "Youkali" *3
II. Teil (Anhaltische Philharmonie Dessau)
1. Kurt Weill, "Tango Ballade" *1 2. Astor Piazzolla, "Tangazo" 4 3. Astor Piazzolla, "Libertango" *5 4. Astor Piazzolla, "Michelangelo 70" *4 5. Astor Piazzolla, "Oblivion" *4 6. Astor Piazzolla, "Tanguedia III" *4 7. Kurt Weill, "Youkali" *3
III. Teil (CD-Einspiel)
1. Kurt Weill, "Tango Ballade" ** 2. Bajofondo Tangoclub, "Exodo II" 7 3. Gotan Project, "Domingo" 8 4. Elbtonal Percussion, "Bazar" 9 5. Gotan Project, "la del ruso" 10 6. Gotan Project, "Santa Maria" 11 7. Kurt Weill, "Youkali" 12
* Bearbeitungen Lothar Hensel ** Bearbeitung Tino Müller (wehkah) 1 © Universal Edition AG Wien 2 © Editions Universelles 3 © Editions Heugel Paris 4 © Tonos Music GmbH Darmstadt 5 © 1975 by Edizioni Curci S.r.l., Milano/A. Paganini S.r.l. Lipomo (Italy) Mit freundlicher Genehmigung der Curci Germany GmbH 6 © Fibonacci s.p.r.l. 7 © Surco, Vibra, Universalmusic Latin America 8 © !Ya Basta! / Science & Mélodie 9 © ACT Music + Vision GmbH & Co. KG 10 © XL Recordings Ltd. / XL Recordings Beggars Group 11 © Universal Music GmbH / Domestic Division 12 © DECCA Records Company Ltd. London
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Leipziger Volkszeitung, 13.03.2007
„’Tango Palast’ nannte Tänzer und Choreograph Gregor Seyffert seinen bejubelten dreiteiligen Tanzabend, der ein mit leichter Hand geführtes Ensemble auf der Bühne versammelte, das im Finale zu Klängen des Elektro-Tangos in einer virtuellen Welt ankam, in der Tänzer und Videoprojektionen zum furiosen Ganzen verschmolzen.“ (Ilka Hillger)
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Neues Deutschland, 06.03.2007
Tangobazillus „Seyffert ist wahrlich ein großer Tänzer und Choreograph, dessen Aufführung auf der großräumigen Bühne des Anhaltischen Theaters so staunenswert geriet, das einem manchmal die Nasenflügel bebten. Man traute seinen Augen nicht. (...) Ein Abend voller Superlative. (...) Es spricht übrigens sehr für das Anhaltische Theater, dass es die Seyffert Compagnie in Dienst genommen hat.“ (Stefan Amzoll)
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Christiane Kort, 04.03.2007
„Glanzvoll eröffnet wurde das Kurt-Weill-Fest im Anhaltischen Theater Dessau mit der Premiere von „Tango Palast“. Eine bunte, witzige, ins Groteske überzeichnete Aufführung, die beim Publikum großen Anklang fand.“
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Koeglerjournal, 02.03.2007
„Zwei Stunden nonstop Tangos (in allen Varianten). Sie wurde ein Bombenerfolg. Man ging regelrecht tango-besoffen aus dem Haus. (...) Was Seyffert und seine zwölf Tänzer boten, war eine hinreißende Fantasy-Revue mit lauter skurrilen, schrillen, schrägen Typen, einer durchgeknallter als der andere, mit ihm selbst in der Hauptrolle eines melancholischen Strizzis, teils Oberkellner, teils Strippenzieher, teils Harlekin. Alle total gaga – eine moderne Fortschreibung des Dadaismus. In einem rasanten Tempo, mit vielen Tango-Elementen gewürzt. (...) Sehr fantasievoll, niemals langweilend und ausgesprochen spritzig choreographiert, ganz entscheidend mitbestimmt durch die total übergeschnappten Kostüme von Gabriele Kortmann. (...) Eine fabelhafte Show wie eine moderne Commedia dell’arte – sozusagen eine Commedia del Tango.“
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Deutsche Welle, 03.2007
„Der magisch illuminierte ‚Tango Palast’ gleicht einem Luxusdampfer: An Bord zwölf Tänzerinnen und Tänzer, eine mondäne Reisegesellschaft in eiscremefarbenen Kostümen, die dem betörenden Rhythmus mit Musik von Weill bis Piazolla immer neue tollkühne Tangofiguren entlockt. Dieses atemberaubend perfekt getanzte ‚Plädoyer für den Tango’ bot neben gezügelter südlicher Leidenschaft Charme, Schalkhaftigkeit und Witz im Übermaß. Ein Abend zwischen Magie und Tango, zwischen Comic und absurdem Theater, der vom Publikum ausdauernd und frenetisch bejubelt wurde. Ein Abend jedenfalls der ganz großen Kunst."
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